Rückblick und neue Beteiligte gesucht!
Der Arbeitskreis für Mädchen*- und Frauen*sportförderung vereint Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung, Verbänden, Vereinen und weitere interessierte Akteur*innen in Friedrichshain-Kreuzberg.
Seine Vision ist die Gleichberechtigung aller Geschlechter im Sport. Eine Bestandsanalyse bei der Gründung 2013 zeigte einen erheblichen Handlungsbedarf im Bezirk für Mädchen*- und Frauen*sportförderung.
Der Handlungsbedarf besteht weiterhin. Als gemeinsame Vision wollen die Beteiligten strukturelle Probleme, die Frauen* und Mädchen* den Zugang zum organisierten Sport erschweren, identifizieren und beheben.
Das letzte Treffen des AK fand nach längerer Pause am 25.11.2025 statt.
Zu Beginn wurde über eine mögliche Neujustierung des Arbeitskreises gesprochen. Statt der sehr umfangreichen To-do-Listen aus dem großen Workshop vor Covid soll künftig stärker mit überschaubaren, gut messbaren Zielen gearbeitet werden – Zielen, die Ehrenamtliche nicht überfordern, sondern motivieren. Helene Schuh (Abteilung Gender Mainstream des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg), die den Arbeitskreis organisiert, wird hierzu weitere Vorschläge in das Gremium einbringen.
Im Zusammenhang mit der diesjährigen Ausrichtung des vereinsübergreifenden Mädchen*Sportfestes „Leyla rennt“ wies ich als Vertreterin des BSB FK darauf hin, dass wir auch gern Mitgliedsvereine bei der Realisierung größerer Projekte unterstützen und beraten.
Unter anderem wurde auch die Nutzung des Metro-Himmels thematisiert. Die anwesenden Vereinsvertreterinnen freuen sich über die vorhandenen Nutzungszeiten, äußerten aber den Wunsch nach mehr zeitlichem Puffer bei der Platzübernahme durch verschiedene Teams. Außerdem wurde die nur bedingte Ausleuchtung des Außenbereichs angesprochen – der Weg zum Sportplatz wirke insbesondere in den Wintermonaten abends dunkel und isoliert und sei für Mädchen damit nur eingeschränkt zugänglich.
(Nina Rose)